Donnerstag, 2. Juni 2016


Rezi


Titel: The Club - Match
Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper
Seiten:240
Preis: 12,99€


Klappentext:
Nach ihrem gemeinsamen Kurzurlaub müssen sich Jonas und Sarah neuen Herausforderungen stellen. Sarahs Leben ist plötzlich in Gefahr, denn der Club hat ihren Verrat nicht vergessen. Jonas überredet sie, bei ihm einzuziehen, doch schon bald erkennt Sarah ihn fast nicht wieder. Immer öfter verlässt er unter fadenscheinigen Vorwänden die Wohnung, und schließlich kann Sarah nicht mehr anders: Sie schnüffelt in seinem Handy herum - und stellt zu ihrem Entsetzen fest, dass er am Abend ein Club-Match hat...


Wie ich es fand:
Das Ende des ersten Teils und der Klappentext machten mich schon neugierig. Nachdem ich den ersten Teil nicht herausragend fand, hatte ich die Hoffnung, dass es mit der Fortsetzung besser wird. Leider war dem nicht so. Ich hatte auf eine spannende Story gehofft, rund um den Club und auf etwas Action, da der Club ja hinter Sarah "her" ist. Man hätte daraus mit Sicherheit ein gute Geschichte machen können, jedoch ging die Autorin darauf nur sehr vage und am Rande ein. Erst zum Ende wurde wieder ein kurzer Spannungsmoment eingebaut, der einen zum Weiterlesen animieren soll. Im restlichen Teil des Buches ging es zum größten Teil um eine Aneinanderreihung von Sexszenen, die wieder oft unpassend und unrealistisch waren. Jonas und Sarah sind immer und überall geil, egal ob gerade Sarahs Wohnung verwüstet wurde oder sie in der Bibliothek von dubiosen Studenten beobachtet werden. Das wirkte auf mich extrem unrealistisch. Auch die Ausdrucksweise hat mich oft irritiert und mich eher an eine Satire erinnert, als an eine erotische Geschichte. 
"Du bist wirklich die Männlichkeit in Person, Jonas! Mein männlich maskuliner Mann-Mann." Seite 27
"Und jetzt sieh mich an: Ich bin eine Sex-Superheldin!" "Man nennt sie .... Orgasma!" Seite 68
Ich musste zwar oft über die Ausdrucksweise schmunzeln, mich aber auch fragen, wer so geschwollen redet. Auch die Art wie sich die beiden streiten und über welche Themen, sorgte bei mir nur für ein Stirnrunzeln. Es ist einem zwar klar gewesen, was die Autorin einem inhaltlich damit sagen wollte, die Art und Weise war aber oft grotesk und unverständlich.
Trotzdem möchte ich auch sagen, dass der Schreibstil im Allgemeinen gut ist. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen und macht es einem so einfach, doch durch die Geschichte zu fliegen. Es gab sogar ein oder zwei Stellen, die emotional und tiefgründig waren. 
"Jedes Herz singt ein Lied, das nicht vollständig ist (...) so lange, bis ein anderes Herz zurückflüstert."
Seite 210
Leider waren diese Momente viel zu selten. Und somit blieb das Ganze mal wieder viel zu oberflächlich, obwohl tatsächlich Potenzial da war.
Auch hier kann ich leider wieder nur 2,5 von 5 Sternen geben. Schade!!



Hier findet ihr weitere Meinungen zum Buch:

Buchfantasie

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