Samstag, 27. August 2016

Rezi

Autor: Moe Teratos
Verkauf: durch Amazon
Seiten: 328
Ebook: 2,99€
Taschenbuch: 9,99€



Die Autorin

Moe Teratos schreibt seit mehreren Jahren Geschichten aus dem Horror- und Thrillergenre. Sie liebt es, fiktive Charaktere um ihr Überleben kämpfen zu lassen und den Leser damit zu unterhalten.




Klappentext

Yannick Gerlach ist der Sohn liebender und wohlhabender Eltern, eigentlich sollte er ein glücklicher junger Mann sein, doch das ist er nicht. Ihn plagen Suizidgedanken und er wird immer wieder Opfer seiner eigenen Ängste.
Durch einen schrecklichen Unfall, an dem Yannick Mitschuld trägt, kommt sein kleiner Bruder Theodor ums Leben. Yannick wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, und was er dort erlebt, stellt jeden Schmerz, den er vorher geglaubt hatte zu spüren, in den Schatten. Denn in der Seelenheil-Klinik leben nicht nur die Patienten unter menschenunwürdigen Verhältnissen, sondern auch die Geister derjenigen, die dort gewaltsam zu Tode gekommen sind. 
Yannick versinkt in einem Sumpf aus Realität und Einbildung, aus dem es offenbar kein Entkommen gibt.


Wie ich es fand

Auf der Suche nach den ultimativen Gruselbuch, wurde mir dieses besonders häufig empfohlen. Und nachdem der Klappentext mich sehr neugierig gemacht hat, musste ich es einfach lesen.
Ich muss sagen, der Anfang war ein klein wenig holprig. So richtig passierte erstmal nichts, aber man bekam einen guten Einblick in Yannicks Leben und all seine Probleme, die er so hat. Auch in die Abläufe der Klinik und das Verhalten der dort angestellten Pfleger wird man behutsam eingeführt. Es dauert ein wenig bis die ersten Geister auftauchen, aber sie kommen. Und anfangs fand ich es auch wirklich gruselig, aber eben nur am Anfang. Eine wirklich unheimliche Stimmung wollte bei mir dann nicht mehr aufkommen. Woran es genau lag, vermag ich nicht zu sagen. Ich konnte mir die Geister schon sehr gut vorstellen. Vor allem weil sie von der Autorin sehr detailliert beschrieben wurden. Aber dafür war die Stimmung eher "thrillermäßig" und nicht gruselig. 
Etwas beirrend fand ich auch die Nebenhandlung um Yannicks Freunde und einem Ganoven. Zwar spielt dies zum Ende noch eine Rolle, aber ich finde, diese Handlung war nicht wirklich nötig, da sie eben diese Krimi- und Thrillerelemente mitbrachte, die eventuell den Grusel etwas zerstört haben.
Trotzdem war die ganze Geschichte an sich sehr gut durchdacht. Bis zum Ende bzw kurz davor, wusste ich nicht, wer mit wem dahinter steckte und was genau die Lösung ist. Auch das Ende an sich fand ich sehr passend für das Genre und den kompletten Verlauf der Story.
Schlussendlich war es nicht das "Ultimative Gruselbuch", aber eine ziemlich spannende Geschichte mit Elementen aus den Bereichen Horror, Thriller und Krimi.



Solltet ihr Vorschläge für richtig gruselige Bücher haben, die euch nicht mehr haben schlafen lassen, dann immer her damit :)
Die Suche geht weiter und ich bin gespannt, ob ich ein solches Buch finde. (gern mit eurer Hilfe)

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