Donnerstag, 25. August 2016

Rezi

Autor: Nicole Brausendorf
Verlag: Ullstein
Seiten: 480
Ebook: 8,99€
Taschenbuch: 9,99€




Die Autorin

Nicole Brausendorf ist gelernte Ergotherapeutin und lebt in der Nähe von Hamburg. Vor einigen Jahren beschloss sie, sich endlich einen Jugendtraum zu erfüllen und sich eine Zeitlang ausschließlich dem Schreiben zu widmen. "Die einzige Art, Spaghetti zu essen" ist ihr erster Roman. 




Klappentext

Als die siebzehnjährige Liv mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht und eigentlich nichts als Einöde erwartet, kommt alles Schlag auf Schlag: Ihre neue Freundin Nessie wird ungewollt schwanger, und der Bad Boy Felix verliebt sich Hals über Kopf in sie. Er kutschiert sie mit seinem Motorrad, wohin sie will, tut alles, um ihr zu gefallen. Doch da gibt es noch jemanden: Leo ist Keyborder einer Coverband, und seit dem ersten Live-Auftritt der Jungs will Liv nur noch in seiner Nähe sein. Leo kann nicht glauben, dass Liv ihn wirklich liebt; er ist blind. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, aber die Widerstände gegen ihre Liebe sind groß …



Wie ich es fand

Das Cover fand ich ziemlich toll und daraufhin kam auch erstes Interesse auf. Nachdem mich dann auch Titel und Klappentext überzeugt haben, war die Sache klar. Der Titel passt sehr gut, da er auch in der Geschichte aufgenommen wird. Den Klappentext finde ich im Nachhinein nicht ganz so passend. 
Die Charaktere fand ich allesamt sehr gut gelungen. Liv ist sehr natürlich und relativ normal. Ich mochte sie aber von Anfang an sehr gern. Ihre neue Freundin Nessie fand ich fast noch etwas besser. Denn sie ist total offen und witzig und ein total verrücktes Huhn. Felix fand ich auch sehr sympathisch. Und obwohl er im Klappentext als Bad Boy beschrieben wird, hab ich ihn absolut nicht als solchen empfunden. Er war ein guter Freund für Liv und hat einfach versucht, für sie da zu sein. Und dann gibt es da natürlich noch Leo. Zu ihm konnte ich irgendwie keine wirkliche Bindung aufbauen. Obwohl es der Autorin super gelungen ist, ihn und seine Blindheit, und damit auch all seine Probleme, zu beschreiben. So richtig zu hab ich ihn nicht zu fassen bekommen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und schnell zu lesen. Vor allem die Gefühle rund um Liv und Leo wurden wirklich sehr bildlich und schön beschrieben.
Wirklich Spannung kam bei mir leider nicht auf, da es sehr vorhersehbar war, was passieren würde. Aber gut, das ist es ja meistens bei solchen Storys. Außerdem fand ich dieses Dreiecks-Ding hier ein ganz klein wenig aufgesetzt oder erzwungen.
Trotzdem war es eine sehr schöne Geschichte, rund um die erste große Liebe. 
Ein schöner Debütroman der Autorin.

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