Dienstag, 23. August 2016

Rezi

Autor: Lucy Inglis
Verlag: Chicken-House
Seiten: 400
Ebook: 9,99€
Hardcover: 19,99€



Die Autorin

Lucy Inglis ist Historikerin und hat sich auf das 18. Jahrhundert spezialisiert. Ihr Blog Gregorian London, für den sie mehrfach ausgezeichnet und der von internationalen Zeitungen und Zeitschriften hochgelobt wurde, ist inzwischen Sekundärquelle für Studenten und Institutionen. Mit ihrem Mann und dem Border Terrier lebt sie im Schatten der St Paul's Cathedral in London. 



Klappentext

Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind. Ausgezeichnet als beste Liebesgeschichte des Jahres von der Romantic Novelist Association!



Wie ich es fand

Erstmal möchte ich sagen, wie wunderschön dieses Cover ist. Ich habe es gesehen und mich sofort verliebt. Ich glaube, ich hätte das Buch auch gelesen, ohne den Klappentext auch nur gesehen zu haben.
Eigentlich werden in diesem Buch 2 Geschichten erzählt. Die von Emily und Nate aus dem Jahr 1867 und die von Hope und Cal aus der Gegenwart. Die Geschichte von Emily ist aus deren Tagebuch, welches sie quasi für Nate geschrieben hat und in dem sie mit ihm redet. Dieser Schreibstil hat mich unglaublich gefesselt und in den Bann gezogen. Ich fand es wunderschön. Emily und Nate wurden sehr intensiv und authentisch beschrieben. Aber nicht nur sie, auch alle anderen Personen waren unglaublich toll wahr zu nehmen. Aber vor allem konnte die Autorin mich für das Land, die Natur und die Pferde begeistern. Ich bin eigentlich kein großer Pferde-Fan, aber während des Lesens habe ich die Liebe zu diesen Tieren so enorm gespürt, als wäre es meine eigene. Am liebsten wäre ich sofort nach Montana geflogen, um mir diese Gegend anzusehen oder um mehr über die Indianerstämme und deren Leben zu erfahren. Man hat wirklich das Gefühl, man wäre direkt mit dabei. Auch die Entwicklung von Emily war großartig. Anfangs war sie das unschuldige Mädchen, das so gut wie nichts über die Welt weiß. Später entwickelt sie sich zu einer wundervollen jungen Frau, die die Liebe entdeckt und mit der Natur im Einklang lebt. Hach ich bin immer noch total begeistert.
Auch die Geschichte von Cal und Hope ist wirklich schön, aber sie war für mich nicht ganz so tief. Sie hat mich nicht komplett in den Bann gezogen. Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass die beiden ein bisschen vernachlässigt wurden. Aber wirklich schlimm war das nicht.
Es war trotzdem spannend, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und zu sehen, wie alles am Ende zusammengeführt wird.
Es gab noch einige dramatische Wendungen, mit denen ich tatsächlich nicht wirklich gerechnet hab. Und es sind auch einige Tränen geflossen. Doch letztendlich war das Ende wunderschön. 

Ein wirklich ganz tolles Buch, dass ich nur jedem empfehlen kann!!! 

Noch einmal danke an NetGalley und Chicken House für das Reziexemplar.

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