Freitag, 16. September 2016

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Pippi Langstrumpf




Die Bücher

Pippi Langstrumpf (voller Name Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf]) ist die zentrale Figur einer dreibändigen schwedischen Kinderbuch-Reihe von Astrid Lindgren und verschiedener darauf basierender Bearbeitungen.
Pippi ist ein freches neunjähriges Mädchen mit Sommersprossen, dessen rote Haare zu zwei abstehenden Zöpfen geflochten sind. Sie vereinigt in sich viele Sehnsüchte und Eigenschaften, die sich Kinder wünschen. So hat sie ein eigenes Pferd, lebt allein in einem eigenen Haus, der Villa Kunterbunt, und ist sehr mutig. Auch ist Pippi das stärkste Mädchen auf der Welt. So bestreitet sie mit ihrem Vater, wenn beide sich treffen, diverse Kraftproben und stemmt zum Beispiel auf einer Feier ihr Pferd, auf dem ihre Freunde Tommy und Annika sitzen. Ein anderes Mal besiegt sie einen Ringer auf dem Jahrmarkt. Da Pippi allein ohne Eltern wohnt, kann sie alles tun und lassen, was sie möchte.
Das Buch war Lindgrens Debütwerk. Die Romane wurden in 70 Sprachen übersetzt. Es wurden davon bisher weltweit 66 Millionen Bücher verkauft (Stand 2015). Besonders erfolgreich sind die Verfilmungen mit Inger Nilsson, die ebenfalls in mehreren Sprachen synchronisiert wurden.



Entstehung
Astrid Lindgren schrieb in der Autobiografie ihrer Kindheit, Das entschwundene Land, dass ihre damals siebenjährige Tochter Karin im Winter 1941 den Namen der Figur Pippi Langstrumpf erfand. Das Mädchen, das sich häufig Namen ausdachte, lag mit einer Lungenentzündung im Bett und wünschte sich von der Mutter: „Erzähl mir was von Pippi Langstrumpf.“
Astrid Lindgren hatte ursprünglich nicht vor, Schriftstellerin zu werden. Aus diesem Grund schrieb Lindgren die Erzählung erst im März 1944 nieder, als sie infolge eines verstauchten Fußes im Bett bleiben musste. Zum zehnten Geburtstag von Karin am 21. Mai 1944 schenkte sie der Tochter das Manuskript.
Sie sandte den Durchschlag des Manuskripts an den schwedischen Verlag Bonnier, der den Druck jedoch ablehnte. Nachdem sie 1944 mit ihrem Buch Britt-Mari erleichtert ihr Herz  bei einem Wettbewerb des Verlages Rabén & Sjögren den zweiten Preis gewonnen hatte, überarbeitete sie den Text und gewann damit 1945 einen weiteren Wettbewerb desselben Verlages. Dieser nahm das Buch am 13. September 1945 zur Veröffentlichung an, die am 26. November erfolgte, und publizierte später viele weitere Werke Lindgrens. Es entstand auch die erste Pippi-Zeichnung, angefertigt von der Autorin persönlich. Die Illustrationen schuf Ingrid Vang Nyman. Die erste deutsche Pippi Langstrumpf wurde später von Walter Scharnweber illustriert.
Das Manuskript des ursprünglichen Textes erschien 2007 anlässlich des hundertsten Geburtstages der Autorin unter dem Titel Ur-Pippi.

Die Romane

Pippi Langstrumpf

Pippi Langstrumpf lebt zusammen mit ihrer Meerkatze (im Film: Totenkopfäffchen) Herr Nilsson und ihrem Apfelschimmel (im Film heißt das Pferd „Kleiner Onkel“, schwedischer Kosename: „lilla gubben“, was so viel heißt wie „kleiner Kerl“), in der Villa Kunterbunt(schwedisch: Villa Villekulla) am Rande einer kleinen, namenlosen Stadt. Nach ihrer Darstellung ist ihre Mutter tot und ihr Vater König auf einer Südseeinsel. In ihrer Nachbarschaft wohnen die beiden Kinder Thomas (im Original und neueren Übersetzungen Tommy) und Annika Settergren, die Pippi bei ihren Abenteuern begleiten.
Das Buch ist in elf Kapitel gegliedert, die jeweils ein oder zwei eigenständige Abenteuer erzählen. Die Ereignisse sind aus der Lebenswelt von Kindern entnommen, jedoch enden diese wegen Pippis unkonventioneller Art und ihrer enormen Kräfte ungewöhnlich.

Pippi Langstrumpf geht an Bord

Wie im ersten Buch sind die neun Kapitel sehr eigenständig und hängen nur lose zusammen. Die Welt wird durch den Besuch des Vaters exotischer, denn dieser ist wirklich König auf einer Südseeinsel geworden.

Nachdem Pippi ihren Vater wiedergefunden hat, möchte sie mit ihm auf große Fahrt gehen. Doch dazu müsste sie Tommy und Annika verlassen. Ihre besten Freunde sind nun über die bevorstehende Trennung tieftraurig. Also beschließt Pippi, doch bei ihnen zu bleiben, und geht wieder von Bord. Durch diesen Entschluss können die drei Kinder wieder neue Abenteuer erleben.

Pippi in Taka-Tuka-Land

In den ersten vier der elf Kapitel des Buches macht Pippi weiter die Welt der Erwachsenen in ihrer Stadt unsicher, bis sie einen Brief ihres Vaters erhält. Dieser fordert sie auf, zu ihm auf die Insel Taka-Tuka-Land (schwedisch: Kurrekurreduttö) zu kommen. Dort hat sie zusammen mit Tommy, Annika und den dortigen Kindern viel Spaß. Ärger machen nur ein Hai und zwei Piraten. Im letzten Kapitel ist sie wieder zurück in der Villa Kunterbunt und erfüllt sich, Tommy und Annika einen Traum: Die Zauberpille Krummelus (schwedisch:Krumelur) gegen das Erwachsenwerden.

Der Film

Pippi Langstrumpf ist ein Spielfilm mit Inger Nilsson als Pippi Langstrumpf aus dem Jahr 1969, eine Filmadaption von Astrid Lindgren nach ihrem Kinderbuch Pippi Langstrumpf. Regie führte Olle Hellbom. Der Film wurde allein für das deutschsprachige Publikum aus der gleichnamigen Fernsehserie zusammengeschnitten und synchronisiert. Er startete am 9. Mai 1969 in den bundesdeutschen Kinos, während die komplette Serie erst im Jahr 1971 gesendet wurde. Die schwedisch-deutsche Koproduktion gilt als die im deutschsprachigen Raum bekannteste Adaption der Vorlage. Einige Änderungen gegenüber dem Original wurden aufgrund des großen Bekanntheitsgrades des Films nachträglich in das Buch übernommen.
Die Hauptrollen spielen Inger Nilsson (Pippi), Pär Sundberg (Tommy) und Maria Persson (Annika).

Den Song von Pippi kennt bestimmt auch jeder und kann ihn immer noch mitsingen. Als ich klein war hab ich mir entweder gewünscht wie Pippi zu sein oder wenigstens eine Freundin wie Pippi zu haben. Die so stark ist und einfach immer macht, was sie will. Auch heute habe ich immer noch Spaß dabei, mir die Filme anzuschauen. Man kann dann einfach wieder ein bisschen Kind sein und ich denke, das sollte sich jeder bewahren. Oder was meint ihr??


Wer liebt Pippi auch so sehr??
Und schaut ihr euch die Filme auch noch an oder fühlt ihr euch dafür mittlerweile zu alt??


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