Mittwoch, 28. September 2016

Rezi

Autor: Nina MacKay
Verlag: Piper
Seiten: 400
Klappenbroschur: 15,00€
Ebook: 12,99€
ISBN: 978-3-492-70393-2
Erscheinungstermin: 01.09.2016



Die Autorin

Nina MacKay, geboren irgendwann in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.




Klappentext

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?




Wie ich es fand

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch, weil ich es bestimmt 5 mal am Tag bei Facebook und anderen Buchbloggern gesehen hab. Da ich das Cover und den Klappentext sehr ansprechend fand, blieb mir natürlich nichts anderes übrig, als es selbst zu lesen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Das lag vor allem an dem lockeren Schreibstil und dem echt sehr witzigem Humor der Autorin. Anfangs kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr raus. Alana ist unglaublich witzig und zieht das Unglück magisch an. Im wahrsten Sinne des Wortes. So blieben ulkige und peinliche Situationen nicht aus. Es war spannend in diese magische Welt einzutauchen und immer wieder neues zu erfahren. Der Autorin ist es gelungen, diese Welt sehr ansprechend und verständlich darzustellen. So konnte man sich sehr gut in die Welt von Alana, Clay und den anderen hinein versetzen. 

Leider war es so, dass ich Alana's Art mit der Zeit ziemlich nervig fand. Sie ist immer zickig und ruppig zu anderen und das ohne erkennbaren Grund. Für mich war es teilweise nicht nachvollziehbar, warum zum Beispielt Detective Shane sich von ihr angezogen fühlt, während sie ihn behandelt, wie ein kleines Kind. Das war für mich echt realitätsfremd, denn sowas würde sich bestimmt kein Mann gefallen lassen, geschweige denn es toll finden. Auch zu ihrem besten Freund Clay war sie meistens nicht sonderlich nett. Man weiß zwar, dass sie die besten Freunde sind und sie sagt auch immer wieder, dass sie ohne ihn nicht leben könnte, aber so verhalten hat sie sich meist nicht. Darum finde ich, dass man Alana etwas liebevoller hätte gestalten können. Zumindest manchmal.

Der Verlauf der Geschichte war anfangs recht spannend. Man erfährt, dass magische Wesen ermordet werden und das dahinter wahrscheinlich eine ziemlich große Sache steckt. Leider wurde die Spannung für mich nicht aufrecht erhalten. Es kam zwar immer wieder zu Morden, aber irgendwie lag mir der Fokus hier zu sehr auf Alana's tollpatschige Art,als auf dem Geschehen an sich. Zum Ende hin wurde es aber dann noch mal richtig gut und ich war wieder gefesselt. 

Da mich also leider der Mittelteil der Story etwas gelangweilt hat und ich mich ein wenig quälen musste um weiter zu lesen und Alana mit der Zeit echt nervig wurde, konnte mich diese Geschichte nicht zu 100% überzeugen.
Da man aber sagen muss, dass der Humor erstklassig und das Ende wirklich spannend war, kann man es schon lesen. Für mich eher ein Buch für zwischendurch mit Stärken und Schwächen.

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