Samstag, 29. Oktober 2016

Rezi

Autor: Veronika Maul
Ebook: 3,99€
erschienen am: 04.08.2016





Die Autorin

Veronika Mauel wuchs in einer Kleinstadt in der schönen Oberpfalz auf. Bereits als Jugendliche schrieb sie selbst erfundene Geschichten. Auch während und nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin begeisterte sie mit ihren Erzählungen ihre Schützlinge im Kindergarten. Ihre Leidenschaft gilt Jugendbüchern mit einem Touch Romantik.




Klappentext

Aus einer Großstadt aufs Land ziehen zu müssen, käme für jeden Teenager einer Strafe gleich. Aber wenn man wie Mia ein 17-jähriges Berliner Punkmädchen ist, kann die Oberpfalz nur die Hölle auf Erden sein. Mit ihren pinken Haare fällt sie jedem an ihrer neuen Schule direkt auf – und den beiden Zwillingsbrüdern Nathan und Aleksander auch direkt ins Auge. Wie gefährlich es ist, das Interesse der beiden mit Abstand bestaussehenden Jungen der Schule zu wecken, versteht Mia jedoch erst, als es schon fast zu spät ist. Denn Nathan und Aleksander sind nicht nur der Traum aller Mädchen, sondern stammen auch nicht von dieser Erde. In ihre Fänge zu gelangen, könnte Mia mehr als nur ihr Herz kosten…




Wie ich es fand

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch netgalley.de, wo ich es dann auch als Rezensionsexemplar angefragt hab. Nachdem mir der Klappentext gut gefallen hat und auch das Cover recht ansprechend war, war ich natürlich überzeugt.

Doch so wirklich konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Im Mittelpunkt steht mal wieder eine Prota, die außerordentlich nervig ist. Mia ist zickig, aufmüpfig, streitlustig und rebelliert gegen alles und jeden. Vor allem aber nervte es mich, wie sie sich selbst die ganze Zeit als Opfer darstellt, obwohl sie meiner Meinung nach selbst Schuld war an ihrer Situation. Denn wenn man sich so "anti" verhält, ist es völlig logisch, dass man ausgegrenzt wird.
Auch wenn man am Ende der Story erfährt, warum sie sich so verhält, macht es das Ganze leider nicht besser. Auch die beiden anderen Protas Nathan und Aleksander waren für mich wenig authentisch. Ich persönlich bekam sie einfach nicht zu fassen, sie waren für mich irgendwie abstrakte Figuren in einer Geschichte.

Aufgrund des Titels wird man sich denken können, in welche Richtung das ganze geht und ich finde die Grundidee auch wirklich gut. Der Schreibstil war an sich auch sehr flüssig und einfach zu lesen. Trotzdem waren einige Dialoge und Aussagen für mich zu gekünstelt und gewollt. Hier fehlte mir teilweise einfach die Natürlichkeit. Vor allen Dingen Aleksander war mir in vielen Gesprächen zu aufgesetzt.

Auch in Bezug auf den Spannungsbogen fehlte mir hier das gewisse Etwas. Irgendwie hatte man das Gefühl, genau diese Geschichte schon öfter gelesen zu haben. Es hat mich einfach nicht gepackt.

Trotz alledem war es jetzt nicht schlecht, sondern eher eine solide Leistung, die aber in einigen Punkten noch ausbaufähig ist.

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