Mittwoch, 30. November 2016

Rezi

Autor: Melinda Salisbury
Verlag: Bloomoon
Seiten: 352
Ebook: 15,99€
Hardcover: 17,99€
ISBN: 978-3845815138
erschienen am: 19.09.16














Die Autorin

Melinda Salisbury lebt im Süden Englands am Meer. Als Kind war sie davon überzeugt, dass das Buch Matilda von Roald Dahl ihre Biografie war. Zu diesem Irrtum maßgeblich beigetragen hat ihr Großvater, der Melinda in seiner Zerstreutheit oft „Matilda“ nannte. Zu ihrem Bedauern hat sie selbst nie telekinetische Fähigkeiten entwickelt. Melinda liebt es zu reisen und Abenteuer zu erleben. Außerdem mag sie mittelalterliche Burgen, nicht-mittelalterliche Aquarien, Richard III. und alles, was aus Skandinavien kommt. The Sin Eater’s Daughter ist ihr erster Roman.





Klappentext

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …





Wie ich es fand

Ich muss zugeben bei diesem Buch hat mich als allererstes das Cover angezogen. Ich finde es einfach total schön mit seinen intensiven Farben. Schon nach den ersten Sätzen habe ich gemerkt, dass mir der Schreibstil der Autorin unglaublich gut gefällt. Sie hat so eine ruhige Art zu schreiben. Sogar die Beschreibungen der Natur oder der Räume fand ich sehr schön. Es war mal wieder eins der Bücher bei dem ein Film vor meinem inneren Auge ablief.
Die Charaktere waren sehr gut heraus gearbeitet. Ich konnte mich gut in Twylla einfühlen, konnte ihr Handeln gut nachvollziehen und hab mit ihr gebangt. Auch Merek, Lief und die Königin fand ich sehr gut dargestellt. Die Königin kann man einfach nur hassen, so böse und herzlos wie sie ist. Bei Merek weiß ich bis jetzt noch nicht genau, was ich von ihm halten soll. Aber ich bin gespannt, was sich da noch entwickelt. Und auch bei Lief ist noch alles offen. Ich fand es sehr gut, dass man noch etwas Spannung mit den Charakteren eingebaut hat und man noch nicht genau weiß, wohin es mit ihnen geht.
Ich muss sagen, dass bis zur Hälfte des Buches nicht wirklich viel passiert. Das hat mich aber absolut nicht gestört. Ich fand es sehr interessant die Geschichte von Lormere kennenzulernen und mehr über die Bräuche und Sitten dort zu erfahren. Besonders das einbringen der Götter und alles was dazu gehört, fand ich super. Aber auch alte Geschichten und Legenden finden hier Gehör. Ich war total fasziniert.
Relativ am Ende überschlagen sich dann plötzlich die Ereignisse und ich konnte gar nicht schnell genug lesen, so spannend fand ich es. Mit all den Wendungen hätte ich teilweise gar nicht gerechnet. Ich war wirklich schockiert. Es gibt zwar keinen extrem großen Cliffhanger; trotzdem würde ich am liebsten sofort weiterlesen wollen.
Für mich ein grandioser Auftakt dieser Reihe und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Kommentare:

  1. Huhu.
    Bei mir war genau das Gegenteil der Fall :) ich fand den Schreibstil zu langatmig, die Protagonistin schrecklich und habe es dann abgebrochen...
    Liebe Grüße Jasmin

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  2. Siehst du, so unterschiedlich sind Geschmäcker *gg* Ich fand es echt toll...aber gut, wäre komisch, wenn wir alle der gleichen Meinung wären :)

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