Freitag, 17. Februar 2017

Rezi







Titel: Sommer im Kopf
Autor: Katharina Klimt
Verlag: BookRix
Seiten: 213
Ebook: 0,99€
erschienen am: 13.01.2017










Die Autorin

Lachen, Tränen und Happy End – das sind für Katharina Klimt die idealen Zutaten für eine Romanze. Sie mixt ihre Liebescocktails mit kitzelnder Erotik und frechem Humor.
Besonders wichtig sind ihr ehrliche Gefühle und authentische Charaktere.




Klappentext

Schwer erkrankt auf der Intensivstation - für Mika ist der Sommer gelaufen. Zu allem Unglück regnet es seit Wochen. Doch als sich ein junger Mann in ihr Zimmer verirrt, wird sie aus ihrer traurigen Realität gerissen.
Janus ist ein Superhirn, mit eigener Start-up-Firma und dickem Sportwagen. Eigentlich das Letzte, was Mika jetzt ertragen kann. Aber der Junge lässt nicht locker und beeindruckt sie immer wieder mit seinen durchgeknallten Einfällen. Komplett verrückt, dieser Typ! Oder einfach nur liebenswert? Für Mika beginnt ein Abenteuer, das sie an den Rand des Wahnsinns bringt und in Wolken des Glücks katapultiert!

Doch im Hintergrund lauert die Krankheit, und gerade als Mika ihre Sorgen in den Wind schreibt, schlägt diese unbarmherzig zurück. Ein dramatischer Wettlauf beginnt. Ist Liebe stärker als der Tod? Mika sehnt sich noch ein letztes Mal nach dem Sommer. Dem Sommer im Kopf.



Wie ich es fand


Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich das Cover an sich zwar ganz schön finde, es mir aber eher eine "reifere Story" suggeriert hat.

In dieser Geschichte geht es um Mika und Janus. Mika ist herzkrank und gerade im Krankenhaus. Auch Janus Mutter liegt auf der Station und so laufen sich die beiden irgendwann über den Weg. Da ich solche Geschichten sehr mag und mir der Klappentext gut gefiel, wollte ich das Buch unbedingt lesen. 

Der Schreibstil war auch sehr gut und flüssig zu lesen. Trotzdem kamen bei mir nie wirklich Gefühel rüber. Normalerweise bin ich sehr schnell ergriffen bei solchen Storys. Hier war das leider nicht der Fall. Woran das lag, kann ich aber gar nicht genau sagen. 
Mika war mir mal mehr, mal weniger sympathisch. Einerseits mochte ich ihre Art. Sie hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und weiß sich somit immer zur Wehr zu setzen. Andererseits war sie mir oft zu zickig und zu schnell beleidigt. 
Janus fand ich eigentlich ziemlich süß. Vor allem weil er wirklich als "Normalo" durchgeht. (was durch den Klappentext gar nicht so rüber kommt) 

Man muss Bedenken, dass Mika erst 15 ist, dementsprechend ist eben auch die Handlung. Ich muss zugeben, dass es mir teilweise zu kindlich war. Auch das Verhalten der beiden Protagonisten war mir oft zu naiv und undurchdacht. Und manche Dinge waren mir dann einfach zu übertrieben, wie zb die Szene im Schwimmbad. Das war mir dann einfach zu gestellt und zu erzwungen. Als ob man die Handlung eben in eine bestimmte Richtung drücken wollte. 

Ansonsten ist es aber eine wirklich süße Geschichte, die wahrscheinlich besonders jüngere Leser sehr anspricht. Ich fühlte mich trotz allem gut unterhalten und musste auch manchmal über die jugendliche Verliebtheit schmunzeln. Für zwischendurch ganz bestimmt lesenswert.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen