Mittwoch, 22. Februar 2017

Rezi







Autor: Abbi Glines
Verlag: Piper
Seiten: 304
Ebook: 7,99€
Taschenbuch: 8,99€
ISBN: 978-3492309684
erschienen am: 01.02.2017











Die Autorin

Abbi Glines, 1977 in Birmingham/Alabama geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren »New Adult«-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Fairhope/Alabama.




Klappentext

Willa kann die Fehler, die sie begangen hat, nicht rückgängig machen. Sie kann sich nur vor weiteren Fehlern schützen, indem sie nie wieder jemanden nahe an sich herankommen lässt. Aber genau das will Highschool-Football-Star Gunner nicht akzeptieren. Es scheint zwar so, als würde er sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmern, aber das stimmt nicht. Zumindest nicht ganz, denn es gibt eine Ausnahme: Willa. Seit er sie zum ersten Mal gesehen hat, konnte er sie auf eine Weise verstehen wie keinen Menschen zuvor. Deshalb weiß er auch, dass sie leidet – und er kann es einfach nicht länger mit ansehen …





Wie ich es fand


Aufgrund des Klappentextes habe ich ein klein wenig was anderes erwartet. 
In "Under the Lights" geht es um Gunner und Willa und um Brady, die in ihrer Kindheit beste Freunde waren. Bis Willa wegziehen musste. Jetzt ist sie wieder da und alles hat sich verändert. 

Der Schreibstil war typisch "Abbi". Locker, leicht und flüssig. Sie schafft es einen immer zu unterhalten und somit die Zeit verfliegen zu lassen, auch wenn ihre Bücher nicht immer die tiefgründigsten sind. Hier wird wieder jedem Prota eine Stimme gegeben. Aber auch aus Brady's Sicht gibt es ein paar Kapitel. Ich finde das immer sehr schön, da man sich so viel besser in die Gedanken und Gefühle aller Figuren hineinversetzen kann. 
Sowohl Gunner, als auch Willa haben schwere Lasten zu tragen. Willa wird von ihrer Vergangenheit verfolgt und Gunner von der Gegenwart. Ich fand, diese Story war keine typische Liebesgeschichte, weil es auch viel um Freundschaft geht und eben um besagte Probleme der Protagonisten. Das empfand ich aber nicht als schlimm. Mit Willa konnte ich die ganze Zeit mitfühlen, da sie in ihrem jugendlichen Leichtsinn einen Fehler gemacht hat, der sie ihr Leben lang begleiten wird. Gunners Problem ist auch nicht von schlechten Eltern, wobei er mich mit seiner Art trotzdem manchmal ein wenig nervte. Auch diese ständigen Wiederholungen gerade zum Ende hin, wie abgefuckt er ist, fand ich eher unnötig. 

Generell fand ich die Handlung wirklich gut, aber zum Schluss war mir die Beziehung zwischen Gunner und Willa zu übereilt. Da hätte man die Entwicklung ihrer Liebe noch intensiver beschreiben können. Das fand ich beim Vorgänger der Reihe wesentlich besser gelungen. Trotzdem hatte ich einige schöne Stunden Dank Abbi und hab das Buch in einem Rutsch gelesen.
Empfehlen kann ich es trotz einiger kleiner Kritikpunkte aber immer noch.

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