Mittwoch, 8. Februar 2017






Wahrheit oder Autorenerfindung??


Wie die meisten ja wissen, bin ich ein großer Fan der Liebe und somit natürlich auch von Liebesromanen. Und da kommt bei mir immer und immer wieder dieselbe Frage auf. 

Gibt es diese oft beschriebene, allumfassende und weltverändernde Liebe wirklich? Oder gibt es sie nur in den Köpfen der Autoren?

Natürlich kann auch ich die Frage nicht beantworten, denn ich habe eine solche Liebe noch nie erlebt. Ich habe noch nie gespürt, wie mein ganzer Körper anfängt zu kribbeln, nur weil mich ein Mann zufällig berührt. Oder, dass die ganze Welt um mich herum stehen bleibt, nur weil ER mich ansieht.

Tief in mir drin bin ich aber eine kleine große Träumerin und glaube daran, dass es diese Liebe gibt. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht jeder findet. Oder zumindest nicht in diesem Ausmaß. Aber manchmal frage ich mich auch, ob man sich dadurch nicht vielleicht doch etwas zu sehr "beeinflussen" lässt. Selbst mir ist es schon ein paar Mal passiert, dass ich jemanden "normal" kennengelernt hab ohne Explosion und Kribbeln usw. Und wenn ich dann ein solches Buch gelesen habe, habe ich mich schon das ein oder andere Mal gefragt, ob ich mich wirklich mit dem "Normalen" zufrieden geben soll oder eben nicht.

Vielleicht ist es dann manchmal so, dass man den Blick für die besonderen Dinge im Alltag etwas verliert. Dass man immer zu viel erwartet. Dass man immer auf was Besseres hofft. Und genau das ist eigentlich ein Punkt in unserer Gesellschaft, den ich so gar nicht mag. Das alles ersetzbar scheint, dass es für alles und jeden immer noch etwas besseres gibt und man nur darauf wartet, das dann auch zu finden. Keiner gibt sich mehr zufrieden mit dem, was er hat.

Also was glaubt ihr?? Gibt es diese Liebe, von der wir immer wieder lesen? Oder habt ihr sie vielleicht sogar schon gefunden? Glaubt ihr, dass damit Ansprüche höher gesetzt werden oder seid ihr da völlig realistisch??
Ich bin gespannt auf eure Meinung 😏

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