Donnerstag, 16. März 2017

Rezi







Titel: AchtNacht
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
Ebook: 8,99€
Broschur: 12,99€
Seiten: 416
ISBN: 978-3426521083
erschienen am: 14.03.2017









Der Autor

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.




Klappentext

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!





Wie ich es fand

Herr Fitzek hat sich bei diesem Buch von dem Film "The Purge" inspirieren lassen. Leider kenne ich diesen noch nicht, aber das werde ich sicher bald ändern.
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort fasziniert von dem Thema, weil man es auch auf die Realität beziehen kann. 
Wenn wir könnten, würden wir jemanden für solche eine Todesliste nominieren??
Und wenn ja, wen?
Wie würden wir uns verhalten??
Da ich mich auch sehr für Psychologie interessiere, war das für mich absolut spannend zu lesen.

In dieser Geschichte begleiten wir Ben und Arezu durch die AchtNacht. Beide wurden gezogen und sind nun frei gegeben, um sie zu töten.
Man merkt schnell, dass Ben's Leben gerade nicht das Beste ist und er einiges an Mist gebaut hat. Immer wieder passieren ihm schreckliche Dinge, und nun auch noch die AchtNacht.
Der Ablauf dieser Nacht war für mich absolut spannend erzählt. Ben und Arezu werden nicht nur von den "Normalos" gejagt, sondern auch von Leuten, die sich Profit aus dieser Geschichte versprechen.
Diese Nebenhandlung fand ich sehr gut gewählt, da sie noch mehr Spannung und Verwirrung in die Story bringt.
Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, was als nächstes passiert, wie genau sich Ben und Arezu verhalten und ob die "Jäger" tatsächlich ausflippen und bis zum Äußersten gehen.
Ich fand es absolut krank, wie Menschen sich verhalten können und es dann auch tun.

Auch hier plagt einen natürlich die ganze Zeit die Frage, wer hinter dieser AchtNacht steckt und wer sie ins Leben gerufen hat. Immer mal wieder werden angebliche Hinweise gestreut, aber natürlich führt und Herr Fitzek auf die falsche Fährte. Wie immer.

Die Auflösung war natürlich wieder eine Überraschung, auch wenn ich hier nicht ganz so extrem den "Wow-Effekt" hatte, wie bei den anderen Büchern, die ich bisher von ihm gelesen habe. Auch das Ende war dann nicht die allergrößte Überraschung.

Trotz alledem war es eine sehr gute und sehr spannende Story, die zwar nicht zu 100% an vorherige Storys anknüpfen konnte, aber immer noch auf höchstem Niveau spielt.

Bei Fitzek kann man eben nicht viel falsch machen und mich hat er auch noch nie enttäuscht.
Darum kann ich auch hier voller Freude 5 von 5 Schmetterlingen vergeben.






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