Montag, 26. Juni 2017

(Rezension) - Wolfsmal



Autor: Aurelia L. Night 
Ebook: 3,99€
Taschenbuch: 11,90€
Seiten: 248
ISBN: 978-3946843177
erschienen am: 19.06.2017 (Neuauflage)













Klappentext

Wenn all die Sagen, Mythen und Legenden wahr wären, welches Schicksal würde dich erwarten?
In einer Welt voller Magie und Geheimnissen zu leben war für Emilia immer ein Traum. Dieser entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, als sie an ihrem 18. Geburtstag in eben jene Welt gerät und die tiefen Abgründe erkennt, die sich ihr auftun.
Denn nicht alles, was die Magie bereithält, ist zauberhaft. Dies muss Emilia auf einem schmerzhaften Weg ohne Zurück lernen - denn, wie es scheint, sind Götter egoistische Wesen.



Wie ich es fand

Ich liebe ja Wölfe und finde einfach, dass das total faszinierende Tiere sind. Und darum mag ich auch Geschichten mit Werwölfen.
Das Cover zu Wolfsmal ist schon ein absoluter Hingucker. Ich liebe es einfach. Die Farben, der Hintergrund und dieses atemberaubende Tier. Es passt einfach perfekt.
 Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach gehalten, was es dem Leser aber umso leichter macht, in die Geschichte einzutauchen.
Emilia ist ein normales Mädchen, was jedoch schon immer etwas als Außenseiter lebte. Bis sie ihr eigenes Geheimnis entdeckt. Sie geht ziemlich souverän damit um, auch wenn es immer mal wieder verzweifelte Momente gibt. Ab und zu versinkt sie mir etwas zu sehr in Selbstmitleid, aber sie kämpft sich immer wieder da raus. Sie versucht die Menschen, die sie liebt zu retten, auch wenn sie sich selbst dafür aufgeben muss. Eine Eigenschaft, die ich an ihr bewundere. Was mir an ihr aber nicht so gefiel, war die Tatsache, dass sie sich jedem männlichen Protagonisten quasi an den Hals wirft. Das wirkte auf mich etwas überspitzt und unglaubwürdig.
Finn und Valentin waren mir zwar sympathisch, auch wenn Finn eine zeit lang ziemlich fies war, aber eine intensivere Bindung konnte ich eher zu Valentin aufbauen. Er war einfach viel herzlicher und freundlicher, sodass ich mich viel besser mit ihm indentifizieren konnte. Finn dagegen hat dann doch öfter den Macho raushängen lassen, was ich ja so gar nicht mag.
Die Handlung beschreibt einen generellen Spannungsbogen, der sich immer weiter aufbaut. Es gab einige Wendungen, die mich überrascht haben, aber auch einige, die ich schon geahnt habe. Trotzdem lässt einem das Ende gespannt zurück und man fragt sich, wie es wohl weitergehen wird.
Besonders gelungen fand ich die Einbindung der Mythologie und Götter, da mich dieses Thema sehr interessiert und ich es immer wieder spannend finde.

Trotz einiger ganz kleiner Schwächen habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe 4 von 5 Schmetterlingen.

Ein Dankeschön geht an den Tagträumer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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