Dienstag, 5. September 2017

Abbruch-Rezi: "Dunkles Omen"

Autor: Kelley Armstrong
Verlag: Heyne
Ebook: 9,99€
Taschenbuch: 10,99€
Seiten: 592
ISBN: 978-3453318571
erschienen am: 13.06.2017












Die Autorin


Kelley Armstrong wurde in Sudbury, Kanada, geboren. Sie studierte Psychologie an der University of Western Ontario und Informatik am Fanshawe College. Weil sie schon als Kind schreiben wollte, wandte sie sich bereits während ihres Studiums der Schriftstellerei zu. Heute ist Kelley Armstrong eine erfolgreiche Autorin, deren magische Thriller New York Times-Bestseller sind. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Ontario, Kanada.



Klappentext

Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen …



Wie ich es fand

Vor einigen Jahren hab ich "Die dunklen Mächte" Trilogie der Autorin gelesen und fand diese sehr gut. Das war auch der Grund, warum ich ihr neuestes Buch unbedingt lesen wollte.
Als erstes fällt mir auf, dass dieses als Thriller deklariert wird. Was für mich ein wenig irreführend ist, da es sich meiner Meinung nach nicht um einen solchen handelt. Es kommen auch noch einige Mystery-Elemente vor, die das ganze wahrscheinlich noch interessanter gestalten sollten.
Leider hat das bei mir so gar nicht geklappt. Der Schreibstil war für mich etwas schwierig, viel zu oft war er holprig und brachte mich aus dem Lesefluss. Er war extrem detailreich, was ich normalerweise toll finde. Hier hatte ich aber oft das Gefühl, dass sich viel zu sehr auf nebensächlich Dinge konzentriert wird.
Den Anfang und die Idee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Reiche, junge Frau wurde als Kleinkind adoptiert und erfährt dann, dass ihre leiblichen Eltern brutale Mörder waren. So weit, so gut. Leider begibt sich die Autorin dann auf den Weg und beschreibt ewig lang, wie Olivia in eine neue Stadt kommt, dort einen Job sucht, einen Anwalt anheuert usw
Es kam weder Spannung auf, noch hatte ich das Gefühl, dass ich wissen will, wie es weitergeht. Dazu kommt, dass mir alle handelnden Personen mehr als unsympathisch waren. Olivia ist nicht besonders nett und ich konnte mich null in sie hinein versetzen. Der Anwalt Walsh ist ein total fieser und mürrischer Kerl.
Nachdem auch nach 300 Seiten nichts spannendes passierte und ich einfach nur tierisch gelangweilt war, habe ich das Buch beiseite gelegt. Wirklich schade, denn ich hätte mir so viel mehr davon erwartet.


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