Mittwoch, 11. Oktober 2017

"Rezension" - Among the Stars

Autor: Samantha Joyce
Ebook: 8,99€
Taschenbuch: 9,99€
Seiten: 352
ISBN: 978-3442486236
erschienen am: 19.06.2017












Die Autorin

Seitdem Samantha weiß, dass man als Schriftstellerin völlig neue Welten erfinden kann, hat sie ihre Berufung entdeckt. Sie ist eine echte Romantikerin, hat ihren Freund aus der Highschool geheiratet und glaubt felsenfest an die große, wahre Liebe. Nach »Among the Stars« ist »Over the Moon« ihr zweiter Roman.




Klappentext

Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?



Wie ich es fand

Der Klappentext verspricht für mich eine echt süße, romantische und schöne Geschichte. Leider hatte ich aber totale Schwierigkeiten damit.
Der Schreibstil ist zwar sehr einfach gehalten, kam mir aber trotzdem oft zu gewollt rüber. Ich konnte mich absolut nicht in die Charaktere hinein versetzen.
Elise war für mich total nichtssagend und wenn sie mal eine Emotion in mir geweckt hat, dann war ich doch eher genervt von ihr. Ich konnte zwar verstehen, warum sie sich so verhält, aber gerade zum Ende hin, kam mir ihr Verhalten zu gestelzt rüber. Eben so als wollte die Autorin noch mehr Drama rein bringen, was für mich völlig unnötig war.
Gavin gefiel mir noch am besten. Er war viel authentischer und ich konnte eine etwas bessere Beziehung zu ihm aufbauen. Auch Reggie, die Mitbewohnerin von Elise, war mir recht sympathisch und auch der Cowboy. Total im Gegensatz zu Veronica. Sie ist diese typische Hassfigur, die man am liebsten schlagen möchte. Auch sie verhielt sich für mich zu oft zu extrem.
Aber ansonsten hatte ich einfach zu oft das Gefühl, dass man bestimmte Gefühle erzwingen wollte. So zb mit dem Literaturprofessor von Elise. Das war alles zu übertrieben und von jetzt auf gleich waren sie wie beste Freunde.
Auch in der Handlung an sich gab es keine großen Überraschungen. Ich hatte auch nie wirklich das Bedürfnis weiter zu lesen. Ist man erstmal im Lesefluss, ist es okay, aber sobald ich das Buch weg gelegt habe, war es auch ganz schnell wieder vergessen.
Viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen. Es war ganz nett, aber es wäre auch nicht so schlimm, wenn man es nicht liest.

Von mir gibt es 2.5 von 5 Sternen.

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