Samstag, 9. Juli 2016

Rezi



Titel: Wohin meine Flossen mich tragen
Autor: Kate Gordon
Verlag: CBT
Seiten: 255
Preis: 12,99€



Klappentext

Clementine Darcy ist 15, ein bisschen verrückt (im positiven Sinne), gehört nicht zu den coolen Kids (auch im positiven Sinne), sie steht zu ihrer Kleidergröße (44) und sie würde am liebsten alle um sich herum glücklich sehen. Leider löst sich ihre Clique auf, ihre perfekte Schwester hat Probleme, ihr großer Bruder leidet unter Depressionen, und die ganze Familie droht, daran zu zerbrechen. Clementine lässt sich nicht einschüchtern und versucht zu helfen, wo sie helfen kann – bis sie einsehen muss, dass jeder für sein eigenes Glück selbst verantwortlich ist und dass sie anderen auf den Weg helfen, sie aber nicht ans Ziel bringen kann … Sich selbst dagegen schon!



Wie ich es fand

Als ich das Buch gesehen hab, hat mich als erstes das Cover angesprochen. Es strahlt so viel Lebensfreude aus und die Farben sind schön gewählt. Auch der Klappentext hat sich interessant gelesen. Ich will nicht sagen, dass das Buch nicht gut war, im Gegenteil, aber es war doch ganz anders als erwartet.
Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Clementine, in Form von Briefen bzw Aufsätzen an ihre Lehrerin Ms Hiller. Schon von Anfang an merkt man die Unsicherheit, Selbstzweifel und ein wenig die Traurigkeit von Clem. Und das zieht sich auch durch das ganze Buch. Ich finde, dass es ein sehr gutes Thema ist, denn welcher Teenager hegt keine Selbstzweifel? Wie oft fragt man sich, was richtig oder falsch ist. Jeder weiß, wie schwierig es ist, sich selbst zu finden. Auch im höheren Alter. Clementine fragt sich immer wieder, ob sie jetzt mit dem Strom oder gegen ihn schwimmen soll...
Es wird sehr schön dargestellt, wie sie oft versucht, sich an die Mehrheit anzupassen. Wie sie versucht, so zu sein, wie andere sie gern hätten, bzw wie andere sie eben wahrnehmen. Und natürlich stellt sich dann irgendwann die Frage: Wer bin ich eigentlich wirklich?? Und wer möchte ich sein?? Und werden mich die Menschen immer noch lieben, wenn ich einfach nur Ich bin??
Und genau damit befasst sich dieses Buch. Aber es gibt auch einige Nebenhandlungen, wie zb Fergus Depressionen oder Sophias Probleme. Sie sind die Geschwister von Clem und sie leidet unter den Problemen der beiden und versucht ihnen zu helfen. Und auch hier stellt sich wieder die Frage: Kann man immer helfen?? Oder können sich die Menschen nur selbst helfen??
Ich hab auch dieses Buch in einem Rutsch gelesen. Besonders toll fand ich den Schreibstil der Autorin. Ihre metaphorische und bildhafte Beschreibungen der Geschehnisse machten das Lesen zu einer wahren Freude. Immer wieder wurden auch Gedichte von Clem eingebaut, die das Ganze auch sehr poetisch gestaltet haben. Dadurch wurden auch immer die jeweiligen Stimmungen besonders hervorgehoben.
Wenn es etwas gibt, dass ich bemängeln würde, ist es das Ende. Das war bei all den Problemen, Fragen und starken Gefühlen doch ein wenig zu überschwänglich. Aber das ist nur mein persönliches Empfinden.
Trotzdem möchte ich dem Buch sehr gute 4 von 5 Sternen geben, da es mich auf eine ganz ruhige und tiefe Art berührt hat.



Kommentare:

  1. Huhu,
    also das Buch kenne ich noch gar nicht .... hört sich aber sehr interessant an. Werde es mir mal näher anschauen. Eine sehr schöne Rezi

    Lg
    Justine von Buchfantasie ❤

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  2. Huhu,
    also das Buch kenne ich noch gar nicht .... hört sich aber sehr interessant an. Werde es mir mal näher anschauen. Eine sehr schöne Rezi

    Lg
    Justine von Buchfantasie ❤

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  3. Ja mir ist es auch durch das Cover aifgefallen...also ich fand es echt toll...kann man definitiv lesen :)

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