Mittwoch, 3. August 2016

Rezi




Verlag: Carlsen Verlag
Seiten: 432
Preis: 18,99€


Klappentext

Maggie hasst ihr neues Leben als Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt, genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie stimmt.
Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.


Die Autorin

Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman.




Wie ich es fand

Dieses Buch war ein außerordentlich großartiges Debüt der Autorin.
Das Cover mit der jungen Frau darauf, hat mich sofort angesprochen und ich konnte regelrecht fühlen, dass dies eins dieser tollen Bücher sein wird.
Die Protagonisten wurden unglaublich gut und authentisch dargestellt. Ich habe Maggie geliebt. Sie ist so sarkastisch, manchmal ein wenig fies, aber im positiven und witzigen Sinne und trotzdem merkt man ihre Unsicherheit und Verletzbarkeit. Wie schwer es ihr fällt, sich den neuen Umständen anzupassen und wie sie dagegen ankämpft.
Auch Ben ist so unglaublich niedlich und kindlich-erwachsen. In manchem Momenten hätte ich ihn so gern geknuddelt oder durch die Haare gewuschelt. Seine einnehmende positive Art ist fast das schönste an dieser Geschichte.
Ich fand die Entwicklung von Maggie sehr schön zu lesen. Man merkt wie sie an ihren Aufgaben und ihrer Situation wächst und wie sie lernt die Dinge wieder auf eine neue Art und Weise zu sehen. Wie sie sich der Welt wieder öffnet.

Vor allem aber bringt einem Das Buch zum Nachdenken. Darüber was wichtig ist im Leben. Darüber, dass man auch kleine Dinge mehr schätzen sollte.
Ich habe mich selbst gefragt, wie ich mit Maggies Situation umgehen würde. Ob ich wieder neuen Mut schöpfen könnte oder einfach wütend auf Alles und Jeden sein würde.
Wahrscheinlich weiß man das erst, wenn man selbst in dieser Situation ist.

Ein wirklich toller Roman, über Freundschaft, das Leben, junge Liebe und wie man auch schwierige Situationen meistern kann.
Ich hoffe, die Autorin schreibt noch mehr von diesen wundervollen Romanen. 
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.



Hier findet ihr weitere Meinungen zum Buch:

Buchfantasie

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