Sonntag, 21. August 2016

Rezi

Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 368
Ebook: 9,99€
Broschur: 12,99€



Klappentext

Nachdem Sarahs Wunden verheilt sind, beschließt sie zusammen mit Jonas, den Club endgültig zu Fall zu bringen. Nichts darf jemals wieder zwischen sie und ihre Liebe kommen. Es beginnt ein riskantes Spiel, bei dem Sarah und Jonas einander vollkommen vertrauen müssen – vor allem als sich herausstellt, dass die Machenschaften des Clubs noch viel tiefer reichen, als sie je ahnen konnten.


Die Autorin

Lauren Rowe ist das Pseudonym einer amerikanischen Bestsellerautorin und Singer-Songwriterin, die sich für »The Club« ein Alter Ego zugelegt hat, damit sie sich beim Schreiben dieser heißen Liebesgeschichte nicht zurückhalten muss. Lauren lebt zusammen mit ihrer Familie in San Diego, Kalifornien, wo sie mit ihrer Band auftritt und sich möglichst oft mit ihren Freunden trifft.


Wie ich es fand

Da ich die anderen beiden Teile ja jetzt nicht überragend fand, bin ich auch nicht mit besonders großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Und ja, was soll ich sagen, es ging so weiter, wie es aufgehört hat. Der Schreibstil lässt sich an sich super gut und schnell lesen. Aber wie die Autorin Dinge ausdrückt, finde ich teilweise richtig schlimm. Bei einigen Sexszenen habe ich mich gefragt, ob sie vorher billige Pornos gesehen hat, so schlecht war das. Auch, dass Jonas und Sarah während "des Aktes" fast ganze Gespräche führen, finde ich sehr irritierend. Außerdem find ich es sehr nervig, dass bestimmte Worte immer wieder wiederholt werden. Vor allem dieses "Baby" hier und "Baby" da. Ganz grauenvoll. Viele Situationen wirken für mich total aufgesetzt. Sarah durchlebt Todesängste. Ist körperlich total fertig und trotzdem denkt sie sofort an Sex. Für mich einfach nicht nachvollziehbar. Auch die Liebesschwüre wirken für mich weder romantisch noch schön. Ich hatte oft das Gefühl, die Autorin wollte zwanghaft schöne Sätze schreiben und ein Gefühl von Romantik erzeugen. Dies ist ihr aber gänzlich misslungen. Es wirkt einfach viel zu gewollt und künstlich. Und dabei liebe ich Geschnulze und Geschmachte wirklich gern. Aber hier regt sich bei mir leider gar nichts.
Was mich fast mit am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass die Story an sich wirklich gut ist. Es gibt Liebe, Action und Spannung. Leider ist es aber nicht gut umgesetzt und das finde ich verdammt schade. Das ist nämlich der Grund, weswegen ich die Reihe weiter lese. Die Grundidee ist toll - die Umsetzung meiner Meinung nach eher mangelhaft.
Schade! 

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