Donnerstag, 2. März 2017

Rezi







Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Autor: John Green
Verlag: Carl Hanser
Ebook: 9,99€
Hardcover: 16,90€
Seiten: 288
ISBN: 978-3446240094
erschienen am: 30.07.2012










Der Autor

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. In der Presse wurde Green bereits mit Philip Roth und John Updike verglichen. Greens jüngster Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in über 40 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Rund 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis. 2016 erschien bei Hanser eine Neuausgabe von Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen).





Klappentext

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.






Wie ich es fand





Kann ein Buch über 2 Krebskranke Jugendliche witzig sein?? Nein?? Oh doch es kann. John Green schaffst es diese Story mit einem unglaublichen Humor zu erzählen, ohne dass es makaber oder unangebracht wirkt. 

"Herzlichen Glückwunsch. Du bist eine Frau. Und jetzt stirb."


Er beschreibt Hazel, Augustus und Isaac so unglaublich authentisch. Ich fand es toll, wie die 3 sich immer wieder gegenseitig aufs Korn nahmen mit ihrer Krankheit. Und dabei dachte ich nie "Wie kann er nur?" Im Gegenteil ich hab trotz der Tragik sehr oft gelacht. 

Ich habe wirklich jeden einzelnen Charakter des Buches geliebt, egal ob Hazels Mutter oder ganz Besonders ihren Vater. Genau so einen Vater würde sich jedes Kind wünschen. Ich war regelrecht neidisch auf Hazel. Oder auch Augustus' Eltern. Ich fand es total witzig wie sie Hazel immer "Nur-Hazel" genannt haben. 

John Green hat eine ganz wundervolle Art zu schreiben. Die einen voll und ganz einnimmt. Die einen dazu bringt zu 100% mit den Charakteren zu lachen, leben, lieben und zu leiden. Es gab viele Dinge mit denen ich irgendwie nicht wirklich gerechnet hab. Zum Beispiel mit dem Auftreten des Autors van Houten. Er ist ein widerlicher und ekelhafter Kerl und ich habe ihn wirklich gar nicht gemocht. 
Aber die Reise von Gus und Hazel nach Amsterdam war wirklich sehr sehr schön. Am liebsten wäre ich selbst gleich los gefahren.

Das die Geschichte tragisch enden wir, war mir ja von vornherein klar. Trotzdem hat es mich dann total getroffen. Zum Ende des Buches musste ich wirklich nach jedem Kapitel eine kurze Pause machen, weil es mich so mitgenommen hat.

Und nachdem ich das Buch an einem Samstag Abend beendet habe, musste ich sofort auch den Film gucken. Denn ich habe diesen krampfhaft gemieden, da ich Angst hatte, mir das Buch zu vermiesen.
Aber ich muss sagen, dass es eine ganz tolle Verfilmung war. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war, dass Hazel und vor allem Gus nie wirklich krank aussahen. Das war etwas unrealistisch. Aber ansonsten eine sehr sehr gute Verfilmung!!


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